Birdie-Mode

Ein Verfahren um der immer häufiger anzutreffenden Unsitte wechselnder Bildformate entgegenzuwirken.

Zielsetzung

Das Ziel des Birdie-Modes ist es, den negativen Einfluss wechselnder Bildformate auf den cinematografischen Gesamteindruck zu minimieren und gleichzeitig das Filmerlebnisses als solches zu maximieren.

Anwendung

Das Verfahren kommt bei Besitzern von 1:2,35-Leinwänden (bekannt als 21:9) zum Einsatz, sobald ein Film in unterschiedlichen Filmformaten vorliegt. Als Beispiele sein genannt Transformers 4 oder Tron:Legacy, die jeweils, zum Teil mehrfach pro Szene das Bildformat zwischen 1:2,35 und 1:1,85 wechseln.

Es wurde auch berichtet, dass einzelne Kinobesitzer Filme, die im Kino in 1:2,35 projiziert wurden, auf BluRay aber in 1:1,85 vorliegen, trotz einheitlichen Formates (von 1:1,85) im Birdie-Mode abspielen. (zB Avatar)

Verfahren

Es wird durch die Zoomeinstellung des Projektors das Bild auf das Format 1:2,35 eingestellt. Evtl. im Format 1:1,85 projizierte Bilder werden nun zwar in voller Breite gezeigt, aber oben und unten durch die Maskierung der Leinwand auf das 1:2,35-Format beschnitten.

Je nach verwendetem Projektor kann durch die Funktion PANEL BLANKING zusätzlich der Bildinhalt, der sich im Bereich der Maskierung befindet, geschwärzt werden, was den Bildeindruck nochmals verbessert.

Nachteil

Vereinzelt kann es sein, dass Bildinhalte der 1:1,85-formatigen Bilder abgeschnitten wirken, vor allem Bildeinblendungen sind hiervon betroffen.

Benennung

Der Begriff "Birdie-Mode" wurde erstmals vom HDRGB-Mitglied JigSaw anlässlich einer Vorführung von für den Birdie-Mode geeigenten Scenen im MinMax von Mitglied "Birdie" verwendet.