15. Heimkinotour
Squeezeman's Heimkino im Spessart
Unsere fünfte und zugleich letzte Station dieser diesjährigen Tour lag auf dem Heimweg – idyllisch gelegen im bayerischen Spessart.Kaum waren wir angekommen, entdeckten wir schon von weitem Marius ( Squeezeman), der uns freundlich zuwinkte und uns direkt herzlich in seinen Garten einlud.
Bei dem herrlichen Wetter bot es sich natürlich an, unseren Kaffee im Garten zu genießen. Im Garten, in entspannter Atmosphäre, kamen wir direkt ins Gespräch und konnten erste Eindrücke und Geschichten von unserem Gastgeber sammeln.
Marius erzählte uns, dass der Entschluss zur Renovierung des Hauses – das sie von der Schwiegeroma
übernommen hatten – eigentlich erst fiel, als er einen Kellerraum entdeckt hatte, der sich gut für ein Heimkino eignete.
Am Haus selbst war deutlich zu erkennen, dass bereits vieles modernisiert wurde – Fenster, Dach und Heizung
waren schon erneuert, während der Rest Stück für Stück folgen sollte.
Besonders faszinierend war auch seine persönliche Geschichte: Seine Leidenschaft für den Lautsprecherbau begann bereits
im Alter von 13 Jahren – und hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Mittlerweile geht er sogar noch weiter: Er
entwickelt eigene Lautsprecher und unterstützt andere bei deren Planung und Bau. Man spürte sofort, wie viel
Herzblut und Erfahrung darin steckt.
Während wir noch im Gespräch vertieft waren, hatten unser Fotograf und sein Assistent bereits ganze Arbeit
geleistet und Aufnahmen vom Kino gemacht. Kurz darauf bekamen wir das Zeichen, dass wir nun ebenfalls nach
unten kommen durften.
Von dort ging es weiter in den Technikraum, wo die gesamte Elektronik sauber und ordentlich in einem Rack untergebracht war. Auf dem Rack standen Zwei Yamaha-Receiver, die mit Dolby Pro Logic II die Front Wides ansteuern. Auch der ausgelagerte Valerion VisionMaster Pro 2 Projektor hatte hier seinen Platz – links neben dem Rack – und projizierte durch eine Öffnung in der Wand sein Bild direkt ins Kino. Das war unser erster persönlicher Kontakt mit dem im Vorfeld so hochgelobten Valerion Projektor – entsprechend groß waren unsere Erwartungen. Um es vorwegzunehmen: Wir wurden nicht enttäuscht. Dann ging es endlich weiter ins eigentliche Kino, wo unser Fotograf bereits auf uns wartete – Zeit für ein Gruppenbild und die Übergabe unseres Geschenks.
Und dann durften wir endlich: das Kino in Ruhe auf uns wirken lassen. Die Front des Kinos war vollständig in Schwarz gehalten – keinerlei Technik, keine Lautsprecher sichtbar. Alles war hinter der Leinwand und den mit schwarzem Akustikstoff bespannten Rahmen verborgen. Für den Kinobetrieb einfach ideal, da wirklich nichts vom Bildgeschehen ablenkt.
In der Mitte luden drei Poäng-Sitze zum gemütlichen Platznehmen ein – einladend und bequem zugleich.
Im hinteren Bereich hingegen zeigte sich die Technik offen: Surround-Lautsprecher und die vier Subwoofer des DBA waren sichtbar installiert und sorgten schon beim Anblick für Eindruck. Ein wirklich imposanter Aufbau!
2. Teil des Berichts Bildes des Kinos Zurück zur Übersicht
